Wüstenblume

Von Danny-L. (16 Jahre); Realschule Gummersbach Hepel

Der Film spielte in Somalia, New York und in London.

Waris Dirie muss viele schwere Situationen überstehen. Sie wurde als kleines Kind, mit 3 Jahren beschnitten, musste einen alten Mann heiraten und flüchtete von Somalia nach London. Dort fällt es ihr sehr schwer, mit anderen zu kommunizieren, da sie kein Englisch spricht. Sie muss auf der Straße schlafen, hat keinen Job und somit auch kein Geld. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen, kämpft sich hoch und gibt niemals auf. Eines Tages steht sie im UN-Gebäude und hält eine Rede vor Menschen, die noch keine Ahnung davon haben, dass es diese schreckliche Tradition gibt. Sie kämpft dagegen und will denn Frauen helfen, ein besseres Leben zuführen.

Der Inhalt ist einfach zu verstehen. Manche Situationen waren mir schon vorher bekannt. Die Geschichte regt mich nicht zum Träumen an oder macht mir Mut, aber der Film zeigt, dass man für etwas sehr Wichtiges kämpfen und nicht aufgeben soll.

In dem Film spielen ein Paar Vorbilder mit. Es wird gezeigt, dass die Welt nicht so ist, wie sie scheint, weil es immer noch schreckliche und schmerzhafte Traditionen gibt.

Mir hat es gefallen, dass der Film nicht nur traurige Szenen, wie z.B. die Genitalverstümmelung, sondern auch positive und lustige Szenen zeigt, wie z.B. die Modelkarriere.

In dem Film hat mir nicht gefallen, dass es zu heftige Filmszenen gab, wie z.B. die Sexszenen oder die versuchte Vergewaltigung, da der Film erst ab 12 Jahren freigegeben ist und diese Szenen keine Kinder sehen dürfen.

von NRW 2011 Redaktion SchulKinoWochen am 17.03.2011, Format: Film

Fazit

Ich finde den Film ,,Wüstenblume“ interessant, traurig aber auch unterhaltsam. Der Film war nicht direkt spannend, hat aber manchmal spannende Elemente. Alle Schauspieler haben ihre Rolle überzeugend gespielt. Uns haben die Bilder sehr gut gefallen. Wir konnte genau sehen wie echt alles aussah. Es gab viele Kameraeinstellungen (z.B. die Vogelperspektive) und Drehorte, die ich besonders eindrucksvoll fand, z.B. Somalia. In manchen Filmszenen passte die Musik. Es gab laute und dramatische Musik bei negativen aber auch bei spannenden Szenen.

Weitere Informationen

  • Deutschland, Grossbritannien, Österreich 2009
  • Drama
  • Regisseur/in: Sherry Horman
  • Darsteller/innen: Liya Kebede, Sally Hawkins, Timothy Spall, Juliet Stevenson, Craig Parkinson, Anthony Mackie, Meera Syal, Soraya Omar-Scego
  • FSK: ab 12 Jahren
  • Länge: 129 min.

Gesamtwertung

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