Das Pferd des Teufels

Das Buch "Das Pferd des Teufels" handelt von einem Pferd namens Christopherus und seiner Besitzerin Anna, der nach einem Vorfall das Pferd weggenommen wird.

"Das Pferd des Teufels" spielt im Mittelalter. Anna ist 15 Jahre alt und lebt mit ihrer Großmutter in einem einfachen Haus mit Hühnern zusammen. An dem Haus ist ein Stall für ihr Pferd angebaut.

Seit einigen Tagen ist Christopherus anders, doch Anna weiß nicht warum. Eines Tages trifft Anna nach langer Zeit ihren Cousin Daniel kurz auf dem Markt. Daniels Vater konnte seinen Bruder und dessen Frau und somit auch Anna nicht leiden. Er ist froh, dass Annas Eltern gestorben sind. Einige Tage nach dem Wiedersehen mit ihrem Cousin kommt auf dem Markt der Marktmeister Friedrich von Rodenkirchen auf Anna und Christopherus zu und schlägt Christopherus grundlos auf die Flanke. Aus diesem Grund tritt dieser aus und trifft den Marktmeister, der nun bewusstlos am Boden liegt, aber nicht tot ist. Einer der Schaulustigen sagt, dass das Pferd vom Teufel besessen sei. Der verletzte Marktmeister wird zum Stimmherr gebracht, wo er ärztlich versorgt wird. Christopherus wird von vier Männern mitgenommen und Anna muss ohne ihr Pferd nach Hause gehen.

Schon nach einem Tag sehnt sich Anna nach Christopherus und er sich nach ihr. Nach einiger Zeit ohne Anna bricht Christopherus zitternd zusammen. Anna muss inzwischen wegen des Vorfalls auf dem Markt vor Gericht. Doch dort glaubt ihr niemand. Ebenfalls als Zeugen vor Gericht sind der Marktmeister, die Nachbarin Maria und Johann Rommerskirchen, der Christopherus nach der Festnahme untersucht hat. Dieser meint, dass das Pferd entweder verhext oder vom Teufel besessen sei. Da alle mit der Gerichtsverhandlung nicht weiter kommen, gibt der Turmmeister Anna bis zum Tag des heiligen Michaels Zeit, die Unschuld ihres Pferdes zu beweisen. Wenn dies nicht bis dahin geschieht, wird der Fall an das Hohe Weltliche Gericht weitergegeben.

Da Anna nun wieder Kontakt zu ihrem Cousin Daniel hat, überlegen sie gemeinsam, wie sie Christopherus Unschuld beweisen können. Währenddessen versucht Johann Rommerskirchen die Ursache der Krankheit von Christopherus herauszufinden. Annas Großmutter gibt Anna einen Rat. Sie solle Jenna Blankenheim, eine alte Freundin der Großmutter besuchen, da sie sich gut mit Tieren auskennt und Anna vielleicht weiterhelfen kann. Jenna Blankenheim wohnt außerhalb der Stadtmauer am Ende eines Waldes. Eines Tages macht sich Anna auf den Weg. Sie ist einsam und ihr ist mulmig zumute. Am Haus der alten Frau angekommen, erkennt Anna Jenna wieder, weil sie diese schon einmal auf dem Markt gesehen hat.  Anna erzählt ihr die Geschichte von Christopherus. Jenna Blankenheim gibt ihr ein Gefäß mit Kräutern und einen Silberbecher mit einer Flüssigkeit, die Anna Christopherus zu trinken anbieten soll. Nach ihrem Besuch bei Jenna versucht Anna zu Christopherus hineinzukommen. Doch der Burggreve lässt sie nicht hinein. Danach besucht Anna Jenna Blankenheim ein weiteres Mal und hofft auf einen weiteren Einfall. Jenna kann aber nichts tun.


Wenige Tage später jedoch wird Anna beschuldigt, mit der Hexe Jenna Blankenheim gemeinsame Sachen zu machen. Jenna hat unter Folter zugegeben, dass sie verschiedene Menschen verhext habe und mit dem Teufel im Bunde sei. Anna ist über den Tod von Jenna traurig und wütend zugleich. Wegen des Vorfalls darf Daniel Anna nicht mehr am hellichten Tage sehen. Eines Tages versucht Anna wieder zu Christopherus zu kommen. Er sieht Anna und wiehert. Der Pferdeknecht beobachtet die Wiedersehensfreude und will Anna und Christopherus helfen. Anna ist glücklich, als sie nach Hause geht.                                                  Wird Anna Christopherus zurückbekommen? Lies selbst. 

 

 

 

 

 

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, obwohl sehr viele alte Begriffe vorkommen wie zum Beispiel "Bilsenkraut" oder "Säckel", die man in meinem Alter nicht unbedingt versteht. Zum Glück gibt es am Ende des Buches ein Glossar, in dem die Fremdwörter beschrieben werden. Das Buch ist ansonsten sehr spannend und verständlich geschrieben. Man erfährt in dem Buch auch einiges über das Leben im Mittelalter, aber auch über die Rechte, die die Menschen früher hatten oder nicht hatten.

von julia.ko 14 Jahre, Redaktion Lessing RS (GE) am 03.03.2009, Format: Buch

Fazit

In dem Buch geht es um ein Pferd, das nach einem Vorfall, der Besitzerin weggenommen wird. Ein sehr spannendes Buch!

Weitere Informationen

  • Deutschland 2008
  • Pferderoman
  • Regisseur/in: Autorin: Astrid Frank
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung

Gesamtwertung

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