Das Labyrinth

Spiele werden dann gefährlich, wenn sie aufs echte Leben zugreifen.

Frikke findet auf der Strasse einen USB-Stick und eine komische Kamera. Kurz danach lernen die Zuschauer erstmals den lustigen, aber klugen Hund Pickels kennen. Beim Anschluss an seinen Computer wird ein Spiel geladen, welches ihm von einer Gestalt erklärt wird. Die Kamera projeziert echte Gegenstände ins Spiel. Das hat aber seinen Preis, denn diese Gegenstände werden dann in der echten Welt schlecht(Lebensmittel), unbrauchbar (Gegenstände), oder verfallen ins Koma (Lebewesen).  Als Frikke schläft, geht aus unerklärlichen Gründen sein Computer an. Als er aufsteht, um zu sehen was los ist, sieht er ein Mädchen, das ihn um Hilfe bittet. Kurz danach läuft sie wieder weg, weil die Schwarze Gestalt von vorhin sie jagt, wenig Zeit später findet er sie weinend auf einem Hügel wieder, wo sie ihm erklärt, dass sie sich an nichts erinnert und dass sie Hunger hat. Da beschließt Frikke, ihr Essen ins Spiel zu warpen. Am nächsten Tag erfährt er in der Schule, dass ein Mädchen mit einem komischen Koma im Krankenhaus liegt. Sofort fährt er hin und erkennt, dass das Spiel nicht mehr so harmlos ist, wie es schien. Nachdem er später mit Nola (dem Mädchen) der Gestalt nochmals gegenübersteht, und diese sich ihnen als "Peek" vorstellt, treffen sie auf Frikkes besten Freund Marko, welcher nun auch im Spiel nun gefangen ist bzw. nun auch im Koma liegt. Nachdem er zusammen mit dem Fotografen eine Verkaufsanzeige für die Kamara ausgestellt hat(und fast selbst fotografiert wurde) wartet er auf den Anruf um herauszufinden das die unbekannte Person, die die Kamera verloren hat, Rudolph ist, welcher auch die Kamera nur zugeschickt bekommen hat. Nun ist die Frage: ist er ein Freund oder ein Feind? Wird es noch weitere Opfer geben? Wird Frikke es schaffen, alle Gefangenen aus dem Koma zu wecken?

Dieser Film ist beim ersten Eindruck eigentlich sehr unpädagogisch, weil er Kinder sagt. "Stecke alles in dein Computer, was du auf der Straße findest", aber im Nachinein lehrt er den Kindern auch, dass man sich nicht runtermachen lassen soll. Und dass Freundschaft so vieles rettet, dass man es nicht aufzählen kann. Aber nun zum Wesentlichen: Die Kameraführung ist super gemacht und die Kulisse, sowie die Effekte sind genial. Die Schauspieler haben sehr gut gearbeitet, auch wenn es bestimmt schwer war, nicht in die Kamera zu kucken. Der Schnitt war perfekt... was noch...? Achso! Es gab noch die Story, welche meiner Meinung nach hin und wieder etwas träge und nicht kreativ genug war, und man hätte schon gerne mehr Hintergrundinfos gehabt. 

von jp.cp15 15 Jahre, Redaktion Cinepänz Köln 2015 am 18.11.2015, Format: Film

Fazit

Ein spannender Film!

Weitere Informationen

  • Belgien 2014
  • Sci-Fi
  • Spielfilm
  • Regisseur/in: Douglas Boswell
  • Darsteller/innen: Spencer Bogaert, Emma Verlinden, Felix Maesschalck
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Länge: 90 min.
  • Verlag: k.A.

Gesamtwertung

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